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Mitmachen – mitentscheiden -Verantwortung übernehmen!

Gabriela Schimmer-GöreszHerzliche Einladung zum Vortrag mit Gabriela Schimmer-Göresz, ÖDP-Bundesvorsitzende (Osterberg/Bayern)!
Wann? Freitag, den 02. September 2016
um 19.30 Uhr
Wo? Museumskroog
Junker van der Spekken
Speckener Weg 34,
Bad Zwischenahn-Specken.
Thema: „Mitmachen – mitentscheiden -Verantwortung übernehmen!“


 

 

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MdEP Prof. Klaus Buchner (ÖDP) sprach in Bad Zwischenahn über das geplante Freihandelsabkommen TTIP
Buchner: „Durch TTIP wird der Privatisierungsdruck in den Kommunen weiter zunehmen“
Kandidaten zur Gemeinderatswahl stellten sich vor

 Klaus Buchner

Bild v.l.n.r.: Referent Klaus Buchner, Martin F. Dreß, Zuhörer

Gegen die Verabschiedung des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA sprach sich Prof. Dr. Klaus Buchner, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), bei seinem Vortrag am 25. August in Bad Zwischenahn aus. Buchner sprach auf Einladung der ÖDP-Kreisgruppe Ammerland. Deren Sprecher, Martin F. Dreß (Bad Zwischenahn) moderierte durch den mit lebhafter Diskussion geprägten Abend. Die zahlreichen Gäste zeigten sich erschüttert über die Informationen von Buchner und über die Konsequenzen für das tägliche Leben, wenn TTIP Wirklichkeit wird.
 
Prof. Buchner betonte, dass der Einfluss von TTIP und auch aller anderen Freihandelsabkommen wie CETA oder TiSA auf das Wirtschaftswachstum von der Politik maßlos überschätzt werde. Selbst Wirtschaftsinstitute, die TTIP positiv gegenüberstehen, rechnen nur mit einem zusätzlichen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,06 Prozent im Jahr. Dafür sind aber, falls TTIP verabschiedet wird, ökologische und soziale Standards akut bedroht.

Was die Auswirkungen von TTIP auf die Kommunen anbelangt, so wird laut Buchner der Privatisierungsdruck zunehmen. Eigene Konzepte, etwa im Bereich des umweltfreundlichen oder sozialverträglichen Wirtschaftens, wären dann kaum noch möglich. „Lokale Produkte dürften nicht mehr bevorzugt werden, zum Beispiel beim Essen in Schulen und Kindergärten“ erläuterte Buchner. Auch könnten sich Kommunen, wenn TTIP Realität wird, kaum mehr gegen umweltschädliche Unternehmen wehren. „Die Kommunen sind den Forderungen der Wirtschaftsverbände schutzlos ausgeliefert. Denn sie können keinen Schiedsgerichtsprozess riskieren“, so Buchner. Der ÖDP-Abgeordnete prangerte auch das Demokratiedefizit an, das die Verhandlungen von TTIP begleitet. Denn die TTIP-Verhandlungen werden im Geheimen geführt. „600 Lobbyisten der Großkonzerne sind beteiligt, aber Vertreter von Gewerkschaften, Umweltverbänden und das Europaparlament sind ausgeschlossen“, kritisierte Buchner.

Dass die Lobbyisten massiv Einfluss nehmen, kann man an ihren Forderungen zu TTIP ablesen: Die Vertreter der Lebensmittelindustrie fordern etwa, dass Gentechnik in Essen zugelassen wird, ohne dass dies gekennzeichnet sein muss. Im Bereich Umweltschutz gibt es Druck, das gefährliche „Fracking“ auch in Europa zu erlauben. Was den Datenschutz anbelangt, so soll dieser so weit abgesenkt werden, dass der Abfluss persönlicher Daten europäischer Bürger in die USA nicht mehr behindert wird. Auch der Finanzsektor setzt auf TTIP. Die Bankenlobby will über das Freihandelsabkommen eine strengere Regulierung verhindern. „So soll etwa die Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken verhindert werden, weil dies das Zocken an den Finanzmärkten erschweren würde“, berichtete Buchner.

Buchner kritisierte auch die geplanten Schiedsgerichte im Rahmen von TTIP. So können Konzerne Staaten verklagen, wenn sie, etwa wegen Gesetzen im Umwelt- oder Sozialbereich, künftige Profite beeinträchtigt sehen. Buchner nannte als Beispiel die Klage des Konzerns Veolia gegen Ägypten wegen eines erhöhten Mindestlohns.

Prof. Dr. Klaus Buchner war von 2003 bis 2010 Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). Bei der Europawahl im Mai 2014 wurde der heute 75-Jährige Münchner ins Europäische Parlament gewählt. Er ist dort Mitglied der Fraktion Grüne/Europäische Freie Allianz.

Zum Abschluss des Abends stellten sich die Kandidatinnen und der Kandidat zur Gemeinderatswahl den Gästen vor: Individuell im Stil, engagiert in der Sache!

Mehr zu Prof. Dr. Klaus Buchner: www.klausbuchner.eu
Mehr zur ÖDP: www.oedp.de
Mehr zur ÖDP Ammerland: www.oedp-ammerland.de
Facebook: facebook.com/oedpammerland

 

Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe                       

 

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Kommunalwahl Ammerland

 

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MdEP Buchner (ÖDP) über Glyphosat-Entscheidung der EU-Kommission

Klaus Buchner

(Brüssel/30.06.2016) Prof. Dr. Klaus Buchner, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), ist empört über die Entscheidung der EU-Kommission, die Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat vorerst für weitere 18 Monate zu verlängern. Prof. Buchner erklärt: „Nachdem es unter den Mitgliedstaaten keine Mehrheit für die weitere Verwendung von Glyphosat gegeben hat, ist die Verlängerung der Zulassung durch die EU-Kommission um ‚nur’ 18 Monate ein fauler Kompromiss. Aktuelle Studien belegen die gravierenden gesundheitlichen Risiken des Mittels, insbesondere eine krebserregende Wirkung ist sehr wahrscheinlich. Da Glyphosat flächendeckend in der Landwirtschaft eingesetzt wird, ist es im Blut und Urin der meisten Menschen nachweisbar. Es wäre deshalb ein Gebot der Vernunft gewesen, das Mittel zu verbieten, solange seine Unbedenklichkeit nicht eindeutig bewiesen ist. Dieses so wichtige Vorsorgeprinzip darf nicht auf Druck der Lobbyisten der Chemie- und Agrarindustrie ausgehebelt werden.
Die Bürger dürfen nicht zu Versuchskaninchen in Sachen Glyphosat degradiert werden. Wenn das Thema in 18 Monaten wieder auf der Tagesordnung steht, muss die Zulassung für Glyphosat zurückgezogen werden. Unkraut kann auch ohne Spritzmittel, die Menschen, Tiere, Wasser und Böden belasten, bekämpft werden. Dazu müssten wir allerdings von der industrialisierten Landwirtschaft mit ihren vielen negativen Folgen wegkommen“.

 

 

 

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ÖDP:
Info-Stand am Sonnabend in Bad Zwischenahn

Die Kreisgruppe Ammerland der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) / Bürger für Bad Zwischenahn veranstaltet einen Info-Stand in Bad Zwischenahn am kommenden Sonnabend, 06. August, auf Zwischenahner Wochenmarkt „Am Brink“, zwischen 9.00 und 12.30 Uhr. Informationen und Bürgergespräche zur Kommunalwahl stehen dabei im Vordergrund.

Dreß: „Der künftige Gemeinderat wird sehr viel bunter. Wir streben den Einzug in Fraktionsstärke an!“ Das Motto der Zwischenahner ÖDP lautet: „Orange ist die Zukunft für Bad Zwischenahn!“ Die ÖDP / Bürger für Bad Zwischenahn (so ihr Selbstverständnis) hat ihre drei kommunalpolitischen Schwer-punktthemen in einem Faltblatt dargestellt, das am Infostand erhältlich ist. Auch liegen am Info-Stand Postkarten bereit, auf denen Bürgerinnen und Bürger ihre Vorstellungen für eine bessere Kommunalpolitik aufschreiben und der ÖDP zusenden können.

Seit der letzten Europawahl ist die ÖDP mit Prof. Dr. Klaus Buchner (München) im Europaparlament vertreten. Auf kom-munaler Ebene arbeiten über 400 Mandatsträgerinnen und –träger der ÖDP mit.

Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe

 

 

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ÖDP-Europaabgeordneter Prof. Dr. Klaus Buchner zu Gast in Bad ZwischenahnKlaus Buchner

Kandidaten zur Kommunalwahl stellen sich vor

Am Donnerstag, den 25. August 2016 um 19.30 Uhr hält der Europaabgeordnete der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP), Prof. Dr. Klaus Buchner, einen Vortrag zum Thema „Die Risiken des Freihandelsabkommens TTIP und ihre gravierenden Auswirkungen auf die Kommunen“ im NordWest-Hotel, Zum Rosenteich 14, in Bad Zwischen-Kayhausen. Der 75-Jährige Münchner kommt auf Einladung der ÖDP-Kreisgruppe Ammerland. Im Anschluss an den Vortrag kann das Publikum Fragen an den Referenten stellen. Der Eintritt ist frei.

Ebenfalls an diesem Abend stellen sich die Kandidatinnen und der Kandidat der ÖDP / Bürger für Bad Zwischenahn persönlich vor.

 

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ÖDP – die Partei der Energievernunft

Dezentrale Energieversorgung als kommunale Aufgabe

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) setzt sich für neue Energietechniken, für konsequentes Energiesparen, dezentrale Energiegewinnungsanlagen und Stromspeicher ein. Martin F. Dreß (Rostrup), Sprecher der Kreisgruppe Ammerland der ÖDP fordert. „Die Gemeinde Bad Zwischenahn sowie öffentliche und private Energieversorgungsunternehmen müssen in die Pflicht genommen werden, regenerative Energieträger zu fördern und marktfähig zu machen.“ Die ÖDP will keine Unterstützung von Großkraftwerken, sondern dezentrale Anlagen fördern. Bei Windkraftanlagen sind Natur- und Landschaftsschutz zu berücksichtigen, aber weiterhin im Energiemix zu integrieren. Dreß weiter: „In den Flächennutzungsplänen sollen geeignete Flächen für entsprechende Anlagen zur Nutzung von erneuerbaren Energiequellen ausgewiesen werden.“
Nach Vorstellung der ÖDP sollen Bebauungspläne die bestmögliche Nutzung von Solarenergie durch eine entsprechend vorgeschriebene Ausrichtung der Gebäude ermöglichen. Die ÖDP wird sich für die Umstellung der Stromversorgung aller kommunalen Dienstgebäude auf Ökostrom stark machen.

 

 

 

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Mitgliederzeitschrift der ÖDP

ÖkologiePolitik August 2016

InhaltsverzeichnisÖkologiePolitik
UMSCHAU 

Ökolumne: Der Brexit 4 
Umwelt & Gesellschaft 5 
Bücher 8 

WIRTSCHAFT, GEMEINWOHL & DEMOKRATIE


Theorie und Wirklichkeit „Woran sich Wirtschaftspolitik orientiert, ist recht willkürlich“ Interview mit Prof. Dr. Hans Christoph Binswanger 10 
Meinungsmache Der neue ifo-Präsident: alle Vorurteile dieser Welt von Prof. Dr. Heiner Flassbeck 12 
Steuersystem Sozial und ökologisch wahre Preise steigern das Gemeinwohl von Björn Klusmann 14 
Soziale Ungleichheit Ein Wirtschaftssystem für die Superreichen von Dr. Jörg Nowak 16 
Ordoliberalismus Die Antwort auf Markt-Chaos ist nicht Planwirtschaft von Bernhard Suttner 18 
Nachhaltige Wohlfahrt Anleitung zum Umbau unserer Wirtschaftsordnung von Gerd Zeitler 20 
Politikversagen Haben wir nicht längst eine „Gemeinwohl-Ökonomie“? von Dr. Klaus J. Klumpers 24 
Gemeinwohl-Ökonomie „Ein demokratisches, offenes System“ Interview mit Günter Grzega 28 
Systemisches Konsensieren „Möglichst viele Grautöne sichtbar machen“ Interview mit Jörn Wiedemann 32 
Solidarische Ökonomie „Ressourcen als Gemeingüter verstehen und schützen“ Interview mit Elisabeth Voß 34 
Freihandelsabkommen Auf dem Weg zur Diktatur der Konzerne von Hermann Striedl 38 

Herunterzuladen unter ÖkologiePolitik

 

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ÖDP: Info-Stand am Sonnaband (23. Juli) in Bad Zwischenahn
Alle Kandidaten/Kandidatinnen anwesend

Die Kreisgruppe Ammerland-Stadt Oldenburg der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) veranstaltet einen Info-Stand in Bad Zwischenahn am kommenden Sonnabend, 23. Juli, auf Zwischenahner Wochenmarkt „Am Brink“, zwischen 9.00 und 12.30 Uhr. ÖDP-Sprecher Dreß: „Wir stehen mit allen fünf Kandidaten zur Gemeinderatswahl zum Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern bereit.“ Das sind Gisela Simon, Kati Wascher, Gunda Bruns, Inga Brettschneider und Martin F. Dreß.

   Kommunalwahl NiedersachsachsenDreß: „Der künftige Gemeinderat wird sehr viel bunter. Wir streben den Einzug in Fraktionsstärke an!“ Das Motto der Zwischenahner ÖDP lautet: „Orange ist die Zukunft für Bad Zwischenahn!“ Die ÖDP / Bürger für Bad Zwischenahn (so ihr Selbstverständnis) hat ihre drei kommunalpolitischen Schwerpunktthemen in einem Faltblatt dargestellt, das am Infostand erhältlich ist. Auch liegen am Info-Stand Postkarten bereit, auf denen Bürgerinnen und Bürger ihre Vorstellungen für eine bessere Kommunalpolitik aufschreiben und der ÖDP zusenden können.

Seit der letzten Europawahl ist die ÖDP mit Prof. Dr. Klaus Buchner (München) im Europaparlament vertreten. Auf kommunaler Ebene arbeiten über 400 Mandatsträgerinnen und –träger der ÖDP mit.

Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe                       

 

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Wir brauchen Ihre Unterstützung!

BundestagswahlUm zur Bundestagswahl zugelassen zu werden, benötigen wir allein in Niedersachsen 2000 sogenannte Unterstützungsunterschriften, mit denen der Wähler bekundet, dass er der ÖDP eine Chance geben will, in den Bundestag einzuziehen. Sie sagen damit nicht aus, ob und wen Sie wählen; Wahlen sind natürlich weiterhin geheim, die Bundestagswahl findet erst im Herbst 2017 statt.
Sie können das Formblatt herunterladen und ausdrucken oder wir schicken es Ihnen auch gerne zu. Jede Unterschrift zählt, jede zur Bundestagswahl in Niedersachsen wahlberechtigte Person kann uns ihre Unterstützung geben. 
Ihr ausgefülltes und unterschriebenes Formblatt gelangt ausschließlich zu Ihrer Gemeinde zwecks Bestätigung Ihrer Wahlberechtigung und dann an den Landeswahlleiter. Ihre Daten, das versichern wir Ihnen, werden von uns nicht gespeichert und auf keinen Fall missbraucht.
Wir kommen, so gewünscht, auch gerne zu Ihnen und helfen beim Sammeln.
Sollten Sie weitere Fragen, auch zum Programm der ÖDP, haben, schreiben Sie uns … wir melden uns umgehend.
Geben Sie der ÖDP die Chance, den "etablierten" Parteien bei der nächsten Wahl Paroli zu bieten. Wir danken Ihnen im Voraus ganz herzlich für Ihre Unterstützung!

 
Grafik Michael Falke

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Landesparteitag in Hannover: Teilnahme an der Bundestagswahl beschlossen. Iko Scheider (Hannover) SpitzenkandidatIko Schneider

 

Auf dem außerordentlichen Landesparteitag der niedersächsischen ÖDP in Hannover wurde die Teilnahme an der Bundestagswahl 2017 einstimmig beschlossen. Die Landesliste wurde mit folgenden Kandidatinnen und Kandidaten in entsprechender Reihenfolge (Listenplätze) aufgestellt:

Platz 1:       Iko Schneider, Bankkaufmann, Hannover

 

 

Platz 2:       Andreas Roling, Krankenpflegelehrer, Nordhorn
Platz 3:       Klaus-Joachim Arndt, Dipl.-Ing., Fachlehrer, Braunschweig
Platz 4:       Inga Brettschneider, Dipl.-Betriebsw. i.R., Bad Zwischenahn
Platz 5:       Ulrich Brehme, Prüfingenieur, Osnabrück
Platz 6:       Marion Fick-Tiggers, Technische Agentin, Wiesmoor
Platz 7:       Harald Biester, Industriemeister, Nordhorn

Niedersachsenweit müssen in den nächsten Monaten 2000 Unterstützungsunterschriften gesammelt werden, sie sind Voraussetzung für die Teilnahme an der Wahl. Der ÖDP-Landesvorsitzende, Martin F. Dreß (Bad Zwischenahn), betonte die Notwendigkeit eines vollständigen Politikwechsels: „Wir müssen weg vom neoliberalen, tödlichen Wachstumsdogma! Unsere Devise lautet: Mensch und Planet vor Profit! Die ÖDP strebt die Veränderung zu einer Gemeinwohlökonomie an.“

 

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Sie finden die ÖDP-Kreisgruppe Ammerland nunmehr auch auf Facebook

https://www.facebook.com/oedpammerland/

Ammerland

 

 

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ÖDP – Info-Stand am Markt

 

Bürgergespräch und Unterschriften sammeln

 

 

 

 

Am kommenden Sonnabend, 11. Juni steht die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) mit einem Informationsstand auf dem Bad Zwischenahner Markt (Am Brink). In der Zeit von 9.30 bis 13.00 Uhr werden der Sprecher der ÖDP-Kreisgruppe, Martin F. Dreß, sowie Iko Schneider, Mitglied des Landesvorstands aus Hannover, das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen. Dafür liegen eigens dafür vorbereitete Postkarten bereit, auf denen Bürgerinnen und Bürger ihre Gedanken und Vorstellungen einer besseren Kommunalpolitik äußern können.
Außerdem sollen Unterstützungsunterschriften gesammelt werden, damit der ÖDP-Wahlvorschlag zur Gemeinderatswahl am 11. September auch zugelassen wird.

 

Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe                       

 

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Gemeinderatswahlen Bad Zwischenahn:

ÖDP stellt Liste mit einem Bewerber und vier Bewerberinnen auf

Auf der gut besuchten Mitgliederversammlung der ÖDP in Bad Zwischenahn wurden

 Ammerland

in einem demokratischen Verfahren die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen zum Gemeinderat am 11. September festgelegt. Auf Platz 1 der Liste kandidiert Martin F. Dreß (ÖDP-Landes-vorsitzender und Sprecher der ÖDP Kreisgruppe Ammerland), gefolgt von Inga Brettschneider, die bereits ein Mandat im Rat der Gemeinde Bad Zwischenahn wahrnimmt. Auf Platz drei wählten die ÖDP-Mitglieder Gunda Bruns, die sich u.a. in der Naturschutzgemeinschaft Ammerland stark engagiert. Die ÖDP-Liste wird mit Kati Wascher auf Platz 4 sowie Gisela Simon (Platz 5) vervollständigt.

Vor der geheimen Wahl stellten alle Kandidatinnen und Kandidaten sich und ihre politischen Schwerpunktthemen vor. Das Eintreten für eine gemeinwohlorientierte Ortsentwicklung unter dem Motto „Mensch (und Planet) vor Profit“ durchzieht das Wahlprogramm mit den Kernbereichen Umwelt- und Naturschutz, kommunale Familienpolitik und mehr Transparenz der Gemeinderatsarbeit. „Wir verstehen uns als Bürger für Bad Zwischenahn!“ betont Inga Brettschneider.

Die Mitgliederversammlung wurde vom ÖDP-Landes-vorsitzenden Martin F. Dreß geleitet, der in der Begrüßung kurz die ethisch motivierte Grundhaltung eines anderen Politikstils skizzierte: „Die ÖDP ist ein Angebot für alle verantwortlich denkenden Menschen. Politische Entscheidungen in Bad Zwischenahn müssen ein gutes Leben für alle im Blick haben, nicht nur für eine begünstigte Klientel“.

Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe                       

 

Bild von links: Kati Wascher, Inga Brettschneider, Martin F. Dreß, Gisela Simon
Es fehlt: Gunda Bruns
Bildrechte: ÖDP Ammerland

 

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Krebs oder nicht Krebs – das ist nicht die Frage!

Es ist mir natürlich nicht egal, ob Glyphosat Krebs beim Menschen hervorrufen Bernhard Suttnerkann. Dennoch: Die entscheidende Frage ist bei der Beurteilung dieser Chemikalie nicht „Krebs oder nicht Krebs?“. Wer schon einmal ein Feld gesehen hat, auf dem Glyphosat versprüht wurde, ahnt, was dort geschieht: Es sterben nicht nur die Pflanzen; auch eine Vielzahl von Insekten, die von und auf diesen Pflanzen leben, verlieren ihr Biotop. Als Folge des Insektenmangels fehlt es den Vögeln an Nahrung. Insgesamt findet so ein ständiger Großangriff auf die Artenvielfalt statt.

Wohlgemerkt: Es geht nicht nur um Glyphosat. Die großflächige und massenhafte Ausbringung von Bioziden aller Art ist eine Katastrophe für die Lebensvielfalt auf dem Planeten Erde. Die gesamte Methodik der industrialisierten Agrarwirtschaft muss deshalb auf den Prüfstand – nicht nur Glyphosat!

Übrigens: TTIP und CETA haben viel mit Landwirtschaft zu tun. Es ist das erklärte Ziel der US-Regierung, die industriell erzeugten, genmanipulierten und hormonell gedopten Produkte der US-Landwirtschaft global zu etablieren.

Wer das Leben und seine Vielfalt liebt, muss eine andere Landwirtschaft fördern.

Bernhard G. Suttner

 

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ÖDP-Mitgliederversammlung am 23.05.2016 zur
Aufstellung einer Bewerberliste zur Kommunalwahl

Alle Parteimitglieder der ÖDP in der Gemeinde Bad Zwischenahn sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger sind sehr herzlich zu einer öffentlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Unter der Leitung von Martin F. Dreß (Sprecher der ÖDP-Kreisgruppe Ammerland) und Inga Brettschneider (Ratsfrau im Gemeinderat Bad Zwischenahn) wurden die Vorbereitungen zum Antritt zur Kommunalwahl am 11. September 2016 getroffen. Martin F. Dreß: „Wir sind eine Alternative für Menschen, die sich von den gegenwärtigen Parteien nicht oder nicht ausreichend vertreten fühlen. Der oberste Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir verantwortlich und solidarisch an die zukünftigen Generationen denken.“ Und Inga Brettschneider ergänzt: „ Wir verstehen uns als ‚Bürger für Bad Zwischenahn‘.“ Inhaltliche Schwerpunkte sieht die ÖDP in den Bereichen einer konsequenten Natur- und Umweltschutzpolitik, einer von Firmenspenden unabhängigen und glasklaren Demokratie sowie aktiv gestalteter kommunaler Familienpolitik.

Die Mitgliederversammlung findet statt am Montag, 23. Mai, um 19.00 Uhr, im Ringhotel Amsterdam, Wiefelsteder Str. 18, 26160 Bad Zwischenahn.

Als Tagesordnung ist u.a. vorgesehen:

  1. Erläuterungen zu programmatischen Schwerpunkten für die Kommunalwahl in Bad Zwischenahn
  2. Erläuterungen zum Wahlverfahren
  3. Vorstellung der Bewerberinnen und Bewerber für die ÖDP-Liste
  4. Wahlen der Bewerberinnen und Bewerber sowie Festlegung der Reihenfolge (Listenplätze)

Die ÖDP weist darauf hin, dass Bewerberinnen und Bewerber nicht Mitglied der ÖDP sein müssen, allerdings auch keiner anderen Partei oder Wählergruppe angehören dürfen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger die noch mit uns auf der Liste kandidieren möchten, bitten wir um vorherige Kontaktaufnahme unter: martin.f.dress@gmail.com oder ai.brettschneider@t-online.de.

 

Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe                       

                  

 

 

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ÖDP fordert:

Mehr Demokratie in Bad Zwischenahn und saubere Parteien / Wählergruppen: Kommunaler Bürgerhaushalt,  Glasklare Politik und Ehrenkodex für Ratsmitglieder

Martin F. Dreß

Nach Auffassung der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) müssen die Bürgerinnen und Bürger in Bad Zwischenahn stärker an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Der Sprecher der ÖDP–Kreisgruppe Ammerland, Martin F. Dreß betont: „Schulden sind eine Hypothek nachfolgender Generationen. Schuldenabbau oder Investitionen – das ist immer neu die Frage. Wir fordern z.B. die Einführung eines Kommunalen Bürgerhaushalts, damit die Bürgerinnen und Bürger in der Ausgabenpolitik unserer Gemeinde mitbestimmen können.“
Zu einer sauberen und wirklich unabhängigen Politik gehöre nach Meinung der ÖDP, dass Firmen- und Konzernspenden sowie Sponsoring an Parteien und kommunale Wählergruppen  zu verbieten sind. Auch fordert die ÖDP, dass Ausschüsse – auch der Verwaltungsausschuss - im Gemeinderat grundsätzlich öffentlich tagen müssen, außer es handelt sich gemäß Gemeindeordnung zwingend um nicht-öffentliche Angelegenheiten (z.B. Personal-, Grundstücks- und Vergabeangelegenheiten).
Die Ideen der ÖDP gehen noch weiter. Dreß fordert: „Mehr Transparenz: Wir wollen die Einführung einer Informationsfreiheitssatzung, damit jeder Bürger nachlesen kann, wie welche Steuermittel ausgegeben wurden.“
Die Vorbereitungen zur Aufstellung einer Liste von Kandidatinnen und Kandidaten läuft auf Hochtouren. Gewählte Ratsmitglieder der ÖDP – Liste werden im Zuge von mehr Transparenz und weniger Verflechtungen zwischen Politik und (wirtschaftlichen) Interessengruppen einen Ehrenkodex unterschreiben, um der Korruption vorzubeugen. Dreß: „Wir werden diesen Ehrenkodex bei passender Gelegenheit (z.B. als Anhang zur Geschäftsordnung) für alle Ratsmitglieder in den Rat der Gemeinde Bad Zwischenahn einbringen.“

Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe                       

 

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Fördert die E-Mobilität!

Mit 600 Millionen Euro aus der Steuerkasse werden also schon bald die Zweit- und SuttnerDrittautos von sehr gut ausgestatteten Haushalten der oberen Einkommensschichten unseres Landes gefördert werden. Gefördert wird wohl auch das gute Gewissen in diesen Schichten: „Wir reden nicht nur über Öko und Klima – seht her, wir tun auch was!“ Ab morgen wird so mancher umweltbewusst zum Shopping und zum Flughafen „stromern“.

So könnte der Staat mit 600 Millionen Euro Steuergeld die E-Mobilität wirklich fördern: Eine „Jugendbahncard“ verbilligt alle Bahnfahrten junger Menschen (bis einschließlich 18 Jahre) um 25% und kostet schlappe 10 Euro pro Jahr. Man könnte als mit 600 Millionen Euro 60 komplette Jahrgänge junger Bundesbürger damit ausstatten. Denkbar wäre alternativ auch, rund 5 Millionen Schülerinnen, Schülern, Studierenden und Auszubildenden bis zum 26. Lebensjahr die ermäßigte 50%-Bahncard zu schenken. Da die Bahn ganz überwiegend elektrisch fährt, wäre das eine wirksame Förderung der E-Mobilität. Ganz sicher hätte der Besitz einer Bahncard für viele eine Türöffner-Wirkung: „Aha, so ist Bahn - hätte ich gar nicht gedacht!“ 

Bernhard G. Suttner

02. Mai 2016

 

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Konkrete Politik für Familien  - ein Fremdwort im Zwischenahner Rathaus?
Dreß kritisiert Haltung von Bürgermeister Dr. Schilling
ÖDP fordert Einführung eines Familienbeirats

 

Für Ärger und Enttäuschung sorgte die fehlende Unterstützung von Bürgermeister Dr. Schilling für eine Teilnahme am Wettbewerb um den Spielpark. Der Sprecher der ÖDP-Kreisgruppe Ammerland, Martin F. Dreß, nimmt dies zum Anlass und kritisiert die Einstellung von Bürgermeister Dr. Schilling, FamilienpolitikElternwünsche einfach ignorieren zu können: „Kommunale Familienpolitik ist im Zwischenahner Rathaus offenbar ein Fremdwort. Gerade eine Kommune, der es an Geld fehlt, sollte jede Chance nutzen, konkrete Verbesserungen für Familien mit Kindern zu ermöglichen. Hier haben die Verantwortlichen schlicht versagt!“

Für die Kommunalwahlen am 11.09.2016 wird die ÖDP einen familienpolitischen Schwerpunkt setzen. „Bad Zwischenahn darf – so ist die Wahrnehmung - nicht länger überaltern. Wir müssen aktiv gegensteuern“, unterstreicht Dreß. Die ÖDP fordert eine aktiv gestaltete Familienpolitik. Dreß: “Zur Verzahnung mit allen Politikfeldern wollen wir die Einführung eines kommunalen Familienbeirats. Die Aufgaben des Familienbeirats sind die Prüfung der generationenübergreifenden Familienverträglichkeit bei kommunalen Planungen, Maßnahmen, Dienstleistungsangeboten, familienorientierten Aktionen und Veranstaltungen sowie die Erstellung eines Familienberichts für die Gemeinde Bad Zwischenahn.“
Die ÖDP geht es um die Schaffung eines viel familienfreundlicheren Klimas und die Steigerung der Attraktivität von Bad Zwischenahn gerade auch für Familien mit Kindern. Dreß: „Eine gute kommunale Familienpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich an die Familie als Einheit wendet und alle Familienmitglieder (Kinder, Eltern, Großeltern) einbezieht. Sie umfasst also generationenübergreifende und integrierende Maßnahmen. Unbestritten ist eine gute Infrastruktur für Familien ein wichtiger Standortfaktor der Zukunft. Das wollen wir von der ÖDP auch für Bad Zwischenahn!“  Zu solch einer familienorientierten Infrastruktur gehören beispielsweise Spielplätze für verschiedene Altersstufen, verkehrsberuhigte Zonen vor Kindergärten und Schulen, bevorzugte Baulandvergabe gezielt an Familien oder auch Treffpunkte und Netzwerke für Familien wie z.B. Familiencafés oder familienbezogene Selbsthilfegruppen.

 

Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe                       

 

Bild Fotolia #21828322 | Urheber: Liga Lauzuma

 

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Mitgliederzeitschrift der ÖDP

ÖkologiePolitik Mai 2016

ÖkologiePolitikInhaltsverzeichnis
UMSCHAU
Ökolumne: Europa und der Terror 4
Umwelt & Gesellschaft 5
Bücher 8

TITELTHEMA: FLUCHTURSACHEN
Rolle der Europäischen Union Hunger wird billigend in Kauf genommen von Prof. Dr. Klaus Buchner, MdEP 10
Freihandelsabkommen Europa plündert Afrika von Mike Nagler 14
Klimawandel „Oft ein Verstärker bestehender Probleme“ Interview mit Jan Kowalzig 16
Menschenrechtsverletzungen „Die wenigsten Flüchtlinge kommen nach Europa“ Interview mit Wiebke Judith 20
Fluchtrouten und Auffanglager Fortsetzung einer humanitären Katastrophe von Sarah Hammerl 22
Unterrichtsmaterialien Warum? Wie? Wohin? von Petra Gaidetzka 24

FLÜCHTLINGSPOLITIK

Zahlen und Fakten 2015 Mehr Asylsuchende als je zuvor von Dirk Morlok 26
Asylrecht und Menschenrechte Die Mär der rechtswidrigen Flüchtlingspolitik von Hermann Striedl 28
Lehren, Chancen, Perspektiven Brain gain statt brain drain von Ulrich Post 30
Flüchtlingsunterkünfte Wohnraum, keine Stahlcontainer! von Günther Hartmann 32

WIRTSCHAFTS- UND SOZIALPOLITIK
New World Order Entflechtung einer Verschwörungstheorie von Paul Holmes 36
Über Yanis Varoufakis‘ „Time for Change“ Die rote oder die blaue Pille? von Bernd Wimmer 39
Human-ökologisches Grundeinkommen „Pro Monat 1.000 Euro“ Interview mit Kurt Rieder 41

ÖDP INTERN
An alle Mitglieder von Gabriela Schimmer-Göresz 44
Neues aus dem Bundesverband von Dr. Claudius Moseler 45
Neues aus dem Europaparlament von Prof. Dr. Klaus Buchner 47
Wahlkampfmodus eingeschaltet Bundestagswahl 2017 – nur mit uns! von Volker Behrendt und Florence von Bodisco 48
Verbände 50
Neues aus der ÖDP 54
Presseticker 62
Leserbriefe 64
Impressum 67

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Ökologie Politik Mai 2016

 

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ÖDP: Plädoyer für Obstbaumpflanzungen

Streuobstwiesen von unschätzbarem Wert

„Weißer Klarapfel, Cox Orange, Freiherr von Berlepsch, Clapps Liebling oder die ApfelHauszwetsche – wer kennt sie nicht, die schönen alten Obstsorten?“ fragt sich Martin F. Dreß. Der Sprecher der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Kreisgruppe Ammerland, wünscht sich umfangreiche Obstbaumpflanzungen auch in Bad Zwischenahn.

Die ÖDP appelliert an alle Grundstücksbesitzer, je nach Platz einen oder mehrere Obstbäume zu pflanzen. „Ideal wäre das Anlegen einer Streuobstwiese! Aber auch ein kleiner schlanker Baum auf einer schwachwachsenden Unterlage bringt in einem kleinen Gärtchen einen Fruchtertrag“, ermuntert Dreß die Bürger.

„Lassen Sie sich zur Sortenauswahl gut beraten! Hier helfen Endverkaufsbaumschulen genauso wie inhabergeführte Gartencenter, oder auch die Niedersächsische Gartenakademie der Landwirtschaftskammer – sie hat ihren Sitz in Rostrup“ informiert Dreß.

„Obstgehölze vereinen wie keine andere Gehölzart Nutzen und Zierwert gleichermaßen! Unbestritten ist mit ihrem Gehalt an Vitaminen, Aufbaustoffen und Fruchtsäuren die hohe ernährungsphysiologische Bedeutung des Obstes“, erklärt Dreß, von Beruf Gartenbau-Ingenieur. Darüber hinaus haben Obstgehölze eine enorme Bedeutung als Trachtpflanze. Sie dienen als Bienenweide für Wild- und Honigbienen, die sich vom Blütennektar ernähren. Sie verbreiten Pollen, bestäuben andere Blüten und stellen unseren Honig her.

Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe

 

Foto Michael Falke

 

 

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ÖDP Ammerland fordert beherztes Eintreten für ein TierheimTierschutz

Dreß: „Tiere sind Mitgeschöpfe, die unseren Schutz brauchen! Die ÖDP macht das zum Thema im Kommunalwahlkampf“

Die ÖDP  im  Landkreis Ammerland ist fassungslos über die zögerliche bis ablehnende Haltung der meisten Ammerland-Gemeinden, endlich die Einrichtung eines Tierheimes verantwortlich voranzutreiben. Der Sprecher der ÖDP-Kreisgruppe, Martin F. Dreß (Rostrup) fordert: „Sowohl der Landkreis als auch alle Ammerland-Gemeinden sollten gemeinsam die Chance nutzen, jetzt endlich auch im Kreisgebiet ein Tierheim einzurichten. Natürlich koste das Geld, doch sollten aus Verantwortung unseren schutzbedürftigen Mitgeschöpfen gegenüber die Prioritäten überdacht werden.“ Für die ammerländer ÖDP wird das ein zentrales Thema zur Kommunalwahl im September sein.
Dreß begrüße in diesem Zusammenhang die Initiative des Kreistagsabgeordneten Jan Hullmann (UWG), das Thema Tierheim neu zu diskutieren. Für die ÖDP ist der umfassende Tierschutz eine ethische Grundhaltung. Dreß: „Wir brauchen im Umgang mit Tieren einen Bewusstseinswandel: Tiere sind keine Ware! Tiere wirksam zu schützen,  muss ein anerkannter Teil kultureller Haltung auch im Landkreis Ammerland werden.“

 

Martin F. Dreß
Sprecher der Kreisgruppe

 

Grafik Michael Falke

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Verkehr:

ÖDP fordert für Bad Zwischenahn Ausweitung von Tempo 30-Zonen


„Eine spürbare Verbesserung der innerörtlichen Verkehrssicherheit Bad Zwischenahns ist nur mit einer Ausweitung von Tempo 30-Zonen zu erreichen!“ fordert der Sprecher der ÖDP-Kreisgruppe, Martin F. Dreß aus Rostrup. „Alle Straßenzüge vor Kindergärten, Schulen sowie Alten- und Pflegewohnheimen und Zone 30auch sonstigen Bereichen mit starker Frequentierung durch Fußgängerinnen und Fußgänger müssen aktiv durch die Verwaltung dahingehend überprüft werden, um eine deutliche Ausweitung von Tempo 30-Zonen umzusetzen, auch auf Straßen des überörtlichen Bereichs wie Kreis- und Landesstraßen“, so die deutlich formulierten Vorstellungen des ÖDP-Politikers.

Sicherheitsaspekte haben für die Ökodemokraten hier absoluten Vorrang. Positive Nebeneffekte sind dann auch noch der Lärmschutz und reduzierte Schadstoffemissionen. „Machen wir Bad Zwischenahn sicherer und sauberer! Alle Argumente sprechen für eine Temporeduzierung“, so Dreß abschließend.

 

Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe                       

 

Grafik Michael Falke

 

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Nachnutzung: ÖDP fordert mehr Möglichkeiten direkter Bürgerbeteiligung Ortsbürger- und Heimatverein Rostrup aktiv mit einbinden

Marin F. DreßDie Sitzung des Zwischenahner Ausschusses für Planung, Energie und Umwelt zur Nachnutzung des ehemaligen BW-Krankenhausgeländes in Rostrup war nach Ansicht der ÖDP insgesamt eine erfolgreiche Veranstaltung. Der Sprecher der ÖDP-Kreisgruppe Ammerland, Martin F. Dreß, lobt die engagierte Darstellung der vorläufigen Pläne und des bisherigen Verhandlungsergebnisses mit dem Investor durch Fachbereichsleiter Carsten Meyer. „Die Rolle des Investors und der dahinter stehenden Personen ist allerdings weiterhin sehr kritisch zu sehen“, warnt Dreß. Enttäuscht ist ÖDP-Sprecher Dreß von der Reaktion des Bürgermeisters Dr. Schilling auf die Frage einer Bürgerin nach mehr Bürgerbeteiligung. „Es reicht nicht, auf die amtlichen Verfahrenswege wie öffentliche Auslegung von Plänen und dergleichen zu verweisen“, kritisiert Dreß. „Das mag formal korrekt sein. Wir meinen jedoch: Die Bürgerinnen und Bürger wollen nicht nur mit einer Informationsveranstaltung abgespeist und damit vor vollendete Tatsachen gestellt werden!“ ÖDP-Sprecher Dreß kann sich z.B. vorstellen, dass es eine ganze Reihe von Bürgerversammlungen – möglichst auch vor Ort - gibt, aber nicht als Alibi-Veranstaltung. Auch sollte der Ortsbürger- und Heimatverein Rostrup eingebunden werden.
Die ÖDP wünscht sich eine konstruktiv-kritische Mitwirkungsmöglichkeit für die betroffenen Bürger von Bad Zwischenahn. Es gibt in Niedersachsen zwar Bürgerentscheide, aber leider nicht fair geregelt. Schon die Regelungen zum vorher durchzuführenden Bürgerbegehren (Unterschriften sammeln) sind wenig bürgerfreundlich. Dreß: „In Niedersachsen sind viele Themen unzulässig, wie z.B. eine Abstimmung über Bebauungspläne“, beklagt sich ÖDP-Sprecher Dreß. Auch dürfen in Niedersachsen Ratsmitglieder Entscheidungen treffen, die einen Bürgerentscheid ins Leere laufen lassen. „Selbst in Bayern ist das so nicht möglich!“ bemängelt der ÖDP-Politiker.
Bei den vorgestellten Planungen sieht die ÖDP mehrere Vorteile: Zum einen gibt es nennenswerte Flächenanteile, die in den Besitz der Gemeinde zurückfallen, zum anderen soll es eine Ausweitung des Landschaftsschutzgebietes geben unter Wahrung insbesondere des Uferschutzes und schließlich wird neuer Wohnraum geschaffen.
 
Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe

 

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Nachnutzung:
ÖDP ruft zur Teilnahme der Fachausschuss-Sitzung auf

Die Nachnutzung des ehemaligen BW-Krankenhausgeländes in Rostrup erhitzt wieder die Gemüter.
Der Sprecher der ÖDP-Kreisgruppe Ammerland, Martin F. Dreß, ermutigt die Bürgerinnen und Bürger Bad Zwischenahns, soweit berufsbedingt möglich, sehr Transparenzzahlreich am kommenden Dienstag (16.02. um 17.00 Uhr, Haus Brandstätter, Am Brink 5) an der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Planung, Energie und Umwelt teilzunehmen.
Dreß: „ Es ist wichtig, aufgrund der veränderten Sachlage genau hinzuhören, wer hier welche Position vertritt.“ Für die ÖDP stellt sich klar die Frage nach der jeweiligen Interessenlage der derzeitigen Kommunalpolitiker: „Die Ratsmitglieder haben von den Bürgern den Auftrag erhalten, sich um ihre Belange stellvertretend zu kümmern. Da sollten diese Bürger schon wissen dürfen, wie das einzelne Ratsmitglied und die sie entsendenden Parteien wirklich argumentieren.“ Dreß fordert weiterhin: „Hat hier möglicherweise jemand etwas zu verheimlichen? Bürger wählen Politiker nicht, damit diese unbeaufsichtigt irgendwelche Dinge in Ausschüssen aushecken, sondern die von ihnen gewünschte Politik umsetzen. Also braucht es mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung.“

Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe

14. Februar 2016
Bild: Michael Falke

 

 

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ÖDP zur Nachnutzung des früheren Bundeswehrgeländes in Rostrup:
Soziale und hohe Umweltstandards müssen durchgesetzt werden
 
Der Sprecher der Kreisgruppe Ammerland der ÖDP (Ökologisch Demokratische Partei), Martin F. Dreß aus Rostrup, kann in der kürzlich vorgestellten Überarbeitung der Planungen für die Nachnutzung des ehemaligen Bundeswehrgeländes positive Ansätze erkennen. Allerdings erwartet Dreß bei der Detailplanung und Genehmigung der Baumaßnahmen sehr hohe soziale sowie ökologische Standards. So fordert er zum Beispiel die Verpflichtung und strenge Kontrolle zu Ausgleichsmaßnahmen. Die Ausgleichsflächen müssen in räumlichem Zusammenhang zu den Bauvorhaben stehen, was in diesem Fall wegen der Gesamtgröße des Areals kein Problem darstellt.
Die jetzt deutlich werdende Hektik ist kritikwürdig: „Qualität geht vor Schnelligkeit. Schließlich sind seitens der Investoren viele Jahre mehr oder weniger ungenutzt verstrichen“, kritisiert ÖDP-Sprecher Dreß, und ergänzt: „Eine transparente Information und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger muss gewährleistet sein:

Uns Zwischenahner vor vollendete Tatsachen zu stellen - das geht gar nicht!

Dreß: „Ziel muss eine enge Verzahnung aller Baumaßnahmen hin zum ökologischen Städtebau sein, sodass Verkehr, Energieverbrauch und Umweltbelastung vermieden werden. Davon werden nicht zuletzt Kinder sowie ältere und behinderte Menschen profitieren, deren Bedürfnisse wir verstärkt berücksichtigen wollen.“
„Wir stellen uns ein hoch modernes Energiekonzept vor, das es ermöglicht, den künftigen Heizenergiebedarf komplett mit regenerativen Energien wie Sonnenenergie und Erdwärme zu decken. Warum nicht eine Ökosiedlung mit Niedrigenergiehäusern, mit Nutzung erneuerbarer Energiequellen, dezentraler Energieversorgung, Verwendung gesunder Baustoffe und Regenwassernutzung in Rostrup konzipieren?“ fragt Dreß.
Nach Auffassung der ÖDP sollen kompakte Gebäudegruppen nahe liegende, zusammenhängende Grünzonen, Begegnungsorte sowie großzügige und naturnahe Spiel- und Sportflächen für Kinder und Jugendliche Priorität haben. Zu fördern ist auch der Erwerb von preiswertem Wohnungseigentum durch Familien. Die Förderung muss aber an die Erfüllung hoher ökologischer und sozialer Standards geknüpft sein. Dreß‘ Vorstellungen gehen noch weiter: „Der Gedanke an ein Mehrgenerationen-Wohnen mit gemeinsamen Mehrzweckräumen ist zukunftsorientiert! Davon habe ich bisher nichts gehört.“
„Ebenfalls müssen die Auswirkungen der zusätzlichen Verkehrsbelastungen berücksichtigt werden und die ÖPNV-Planung eng darauf abgestimmt sein“, erläutert Dreß seine Vorstellungen.
 
Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe

 

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Kommunalwahl am 11. September 2016

ÖDP: Politik mit Herz und Verstand !

Aufruf zur Kandidatur

Die Kreisgruppe Ammerland der ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) plant eineMartin F. Dreß Kandidatur zur Kommunalwahl in Bad Zwischenahn. Der örtliche ÖDP-Sprecher, Martin F. Dreß aus Rostrup, erklärt dazu: „Wir sind eine Alternative für Menschen, die sich von den gegenwärtigen Parteien nicht vertreten fühlen. Unser Programm repräsentiert die heute notwendigen Ansätze. Wir wollen in Bad Zwischenahn zur Kommunalwahl kandidieren. Noch sind wir wenige, deshalb suchen wir ideenreiche, engagierte und kompetente Bürgerinnen und Bürger, die auch bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.“
Für den Rostruper Familienvater gibt es gute Gründe für die ÖDP: „Der oberste Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir verantwortlich an die zukünftigen Generationen denken und solidarisch an alle Menschen auf diesem Planeten. Wir leben in Einheit mit der belebten und unbelebten Natur“, ist Dreß überzeugt.
Ihm sei wichtig, Menschen für ein konstruktives Mitgestalten des Zusammenlebens am Ort zu motivieren. „Die Menschen in Bad Zwischenahn sind die Betroffenen – also wollen wir sie auch gern beteiligen“, begründet Dreß seinen Aufruf an die Zwischenahner, eine Kandidatur zu erwägen. Inhaltliche Schwerpunkte sieht Dreß in den Bereichen einer umweltgerechteren Bau- und Verkehrspolitik, einer kinder- und familienfreundlichen Ortsentwicklung, bessere Transparenz und Bürgerbeteiligung sowie konsequenter Schuldenabbau.
Das genaue Programm wird von allen Mitgliedern der gewählten ÖDP-Liste gemeinsam erarbeitet. Dreß betont dabei: „In den Gemeinderat sollen gute und verantwortungsbewusste Leute, die es ehrlich meinen. Nicht das Parteibuch ist das erste Kriterium. Auf unserer ÖDP-Liste können auch Menschen ohne Parteizugehörigkeit kandidieren.“ Es gehe schließlich nicht um bundespolitische Themen, sondern darum, was zielführend und zukunftsweisend für Bad Zwischenahn ist. Dreß: „Wir möchten gern eine Liste mit bunt gemischter Altersstruktur präsentieren“. Schließlich kämen im Gemeinderat viele Interessen und Sichtweisen zusammen. Das bereichert das gemeinsame Nachdenken und Handeln und ermöglicht den gewählten Ratsmitgliedern, eigene Schwerpunkte in ihrem Engagement zu setzen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können Kontakt aufnehmen unter
Telefon 04403-699 00 09, oder
per E-Mail unter martin.f.dress@gmail.com.

Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe

5. Februar 2016

 

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ÖDP begrüßt Forderungen der UWG nach mehr Transparenz in der Kommunalpolitik
Dreß: TTIP bedroht kommunale Unabhängigkeit Bad Zwischenahns

Mit Freude nimmt der Sprecher der ÖDP Bad Zwischenahns, Martin F. Dreß, zur Kenntnis, dass sich die UWG für mehr Bürgerbeteiligung und bessere Transparenz der politischen Entscheidungswege in der Gemeinde Bad Zwischenahn einsetzen will. „Die ÖDP fordert seit Jahren Verbesserungen in Sachen Bürgerbegehren und Bürgerentscheide.

WahlgrundsätzeWir sind die Partei der direkten Demokratie!“ erklärt dazu Martin  F. Dreß. „Bürgerschaftliches Engagement und eine saubere, unabhängige Demokratie dürfen auch in Bad Zwischenahn nicht gefährdet werden“, fordert Dreß. „Leider war es in der bald zu Ende gehenden Wahlperiode recht still zu diesem Thema bei der UWG“, bedauert Dreß.
Freiheit und Unabhängigkeit der politischen Willensbildung und kommunaler Entscheidungen sieht die ÖDP auch durch die geplanten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA bedroht. „Es ist ein fataler Irrtum zu meinen, diese geheimen Verhandlungen zwischen der EU, den USA und anderen Staaten seien ‚weit weg‘ und gingen uns in Bad Zwischenahn nichts an“, warnt der ÖDP-Sprecher.
Wichtigstes Ziel von TTIP ist es nicht, Zölle abzuschaffen. Vielmehr sollen in den beteiligten Staaten Vorschriften aller Art aneinander angeglichen werden, um den Export und den Gewinn von Investoren zu erhöhen. „In der Praxis heißt das, dass beim Umwelt- und Verbraucherschutz, beim Naturschutz sowie beim Arbeitsrecht die jeweils niedrigsten Standards eingeführt werden sollen. Auf dem Prüfstand stehen auch künftige Anpassungen an den Inflationsausgleich bei den Mindestlöhnen und Sozialleistungen“, klärt dazu der Abgeordnete der ÖDP im Europaparlament, Prof. Klaus Buchner, auf.
ÖDP-Sprecher Dreß warnt eindringlich: „Das TTIP wird voraussichtlich wenige oder gar keine neuen Arbeitsplätze schaffen, weil kleine und mittelständische Firmen - auch aus dem Nordwesten Niedersachsens - von den transnationalen Konzernen verdrängt werden. Diese können mit weniger Personal billige Massenware produzieren und die hoch subventionierte Agrarindustrie der USA mit ihrem massiven Chemikalieneinsatz lässt die vor allem in Deutschland praktizierte bäuerliche Landwirtschaft – auch im Ammerland - unrentabel werden.“
Kommunen wie Bad Zwischenahn können sich kaum gegen umweltschädliche Projekte und gefährliche Techniken wehren, z. B. gegen Fracking oder Gentechnik. Vor allem können finanzstarke Konzerne allein durch die Androhung eines teuren Schiedsgerichtsverfahrens die Kommunen gefügig machen. Denn diese können nicht riskieren, zu exorbitanten Strafzahlungen verurteilt zu werden.

Was bedeutet das für Bad Zwischenahn?

Für alle politischen Gemeinden bedeutet TTIP: Die zentrale Forderung, möglichst alle kommunalen Einrichtungen zu privatisieren, z.B. die Wasser-, Strom- und Wärmeversorgung, Abfallwirtschaft, Krankenhäuser, Schulen, teilweise auch die kommunalen Verwaltungen. Vor allem kann man eine Kommune allein durch die Androhung eines Schiedsgerichtsverfahrens erpressen. Denn sie kann in den seltensten Fällen riskieren, für die extremen Strafzahlungen aufkommen zu müssen. ÖDP-Sprecher Dreß ruft dazu auf, gegen TTIP zu protestieren und z.B. die Bundestags- und Europaabgeordneten der Region von CDU und SPD mit deutlichen Worten anzuschreiben.

Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe

Grafik: Michael Falke

 

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ÖDP unterstützt Status „Erholungsort“ für Rostrup

Sanfter Tourismus als Leitidee -
Keine Ausdehnung von Ladenöffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen

Die Kreisgruppe Ammerland-Stadt Oldenburg der Ökologisch-Demokratischen Partei Martin F. Dreß(ÖDP) unterstützt die Forderung der UWG, die staatliche Anerkennung von Rostrup und weiterer Bauerschaften als Erholungsort zu beantragen. Der Sprecher der ÖDP-Kreisgruppe, Martin F. Dreß, lebt in Rostrup und kann sich eine Weiterentwicklung touristischer Anziehungspunkte unter der Maßgabe der Leitidee des sanften Tourismus gut vorstellen.
ÖDP-Sprecher Dreß: „Vieles ist schon gut in Rostrup und im Gemeindegebiet. Doch wünschen wir uns eine noch konsequentere Förderung des sanften Wander- und Fahrradtourismus, besonders unter Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen.“
Kritisch dagegen sieht Dreß das eventuelle Bestreben einer noch stärkere Ausdehnung von Ladenöffnungszeiten: „Das brauchen wir nicht in Rostrup und den anderen Bauerschaften. Im Kernort mag der jetzige Zustand sinnvoll sein. Erholung ist nicht nur den Touristen zu wünschen, sondern auch den heimischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie ihren Familien. Mensch vor Ökonomie ist deshalb das Motto der ÖDP.“
Seit der letzten Europawahl ist die ÖDP mit Prof. Dr. Klaus Buchner (München) im Europaparlament vertreten. Auf kommunaler Ebene arbeiten über 400 Mandatsträgerinnen und –träger der ÖDP mit.

Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe

 27. Oktober 2015

 

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ÖDP fordert zügige Klarheit

Schulpolitik: Ergebnis der Elternbefragung ist zu akzeptieren

Der Sprecher der ÖDP-Kreisgruppe Ammerland, Martin F. Dreß, (Bad Zwischenahn) fordert die Mitglieder des Schulausschusses und den Rat der Gemeinde Bad Zwischenahn auf, zügig für Klarheit in der Zwischenahner Schullandschaft zu sorgen. Dreß: „Für uns ist es glasklar – der Elternwille wird akzeptiert. Also keine Integrierte Gesamtschule (IGS). Bei den prognostizierten Schülerzahlen kann es sinnvollerweise nur auf eine Oberschule ohne gymnasialen Zweig hinauslaufen.“
Die gymnasiale Oberstufe wird in Bad Zwischenahn ja durch das Gymnasium (GZE) und das Berufliche Gymnasium der BBS Ammerland gut abgedeckt. Wichtiger als die Schulform ist für die ÖDP, dass jedes Kind ein Anrecht auf bestmögliche Förderung bekommt.
In den Ländern mit guten Schulerfolgen stehen den Lehrern und Schülern mehrere zusätzliche Helfer (Studierende, Förderlehrer, nebenamtliche Helfer, freiwillige Aktiv-Senioren etc.) an der Seite, um leistungsstarken Schülern zusätzliche Anregungen zu vermitteln oder lernschwächere Schüler zu unterstützen.
Unabhängig vom Schulsystem wäre das auch in hiesigen Schulen sinnvoll. Deshalb treten wir für eine zweite pädagogische Kraft, als Einstieg in eine verbesserte individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler, ein.
Unterschiedliche Vorbildung in den Elternhäusern, immer häufiger auftretende Lernstörungen und soziale Probleme machen kompetenzfördernde Unterrichtsmethoden notwendig und verlangen intensivere erzieherische Bemühungen. Das geht nur in kleineren Klassen. ÖDP-Sprecher Dreß: „Wir wünschen uns Klassenstärken von höchstens 20 Kindern bzw. Jugendlichen.“
Und: Die Integration fördern, heißt auch: Sprachbarrieren abbauen. Die ÖDP fordert frühe Bildungschancen für zweisprachige Kinder. Kinder, die in Bad Zwischenahn mit Deutsch als Fremdsprache aufwachsen, müssen früh sprachlich gefördert werden.

Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe

 

 

 

ÖDP Ammerland:

Zügelloser LEH-Kapitalismus stürzt Milchpreise in existenzbedrohenden Wahnsinn


Dreß: So wird bäuerliche Landwirtschaft systematisch ruiniert


Der Sprecher der ÖDP-Kreisgruppe Ammerland-Stadt Oldenburg, Martin F. Dreß (Bad Zwischenahn) zeigt sich solidarisch mit den bäuerlichen Milchviehbetrieben des Ammerlandes. Dreß ist – ebenso wie die Milchbauern – bestürzt über den ruinösen Preiskampf des Lebensmittel-Einzelhandels, der dazu führe, dass die von den Molkereien ausgezahlten Milchpreise unterhalb der Produktionskosten liegen. „So wird bäuerliche Landwirtschaft systematisch ruiniert“, ergänzt Dreß, der selber auf einem Bauernhof aufgewachsen ist. „Wir wollen keine rein profitorientierte Landwirtschaftsindustrie, bei der die Kulturlandschaft mit ihrem Einklang von Mensch, Tier und Natur einer gnadenlosen Ausbeutung weichen muss!“
Dreß begrüßt ausdrücklich die „Initiative Weidehaltung“ der Ammerländer Molkerei, nach der die Kühe mindestens 120 Tage im Jahr, für sechs Stunden am Tag auf der Weide frisches Gras fressen sollen.  Alle Weidegänge werden demnach von den teilnehmenden Landwirten in einem Weidekalender genau dokumentiert und sowohl von der Molkerei Ammerland als auch von unabhängigen Stellen regelmäßig überprüft. Dreß appelliert aber auch an die Verbraucher: „Diese Bonusleistung kann von uns Verbrauchern durch bewusstes Einkaufsverhalten honoriert werden. Konsequenz ist hier gefragt!“
Nach Ansicht der ÖDP ist das Modell der „Initiative Weidehaltung“ ein sehr guter erster Schritt in die richtige Richtung. „Es könnte allerdings mehr geschehen“, so Dreß: „Das ÖDP-Konzept einer zukunftsfähigen Landwirtschaft gewährleistet die Existenzsicherung von Landwirten und eine zweckgerichtete Verwendung von Fördergeldern. Familienbetriebe und Betriebe, die ökologisch vorbildlich wirtschaften, sollten besonders unterstützt werden.“  Konventionell wirtschaftenden Betrieben will die ÖDP den schrittweisen Einstieg in eine extensive, umweltverträgliche Bewirtschaftung ermöglichen. „Ethische Verantwortbarkeit der Milchproduktion muss sich auch auf die Bedingungen der Nutztierhaltung erstrecken“, stellt Dreß heraus.
Im Bereich der Milchviehhaltung unterstützt Dreß die Forderungen der Welttierschutzgesellschaft (www.welttier-schutzgesellschaft.org) u.a. zur Einführung einer gesetzlichen Haltungsverordnung für Milchkühe, mehr Bewegungsfreiheit in Laufställen, statt Hochleistungszucht eine Zucht auf Gesundheit und Langlebigkeit der Tiere und ein Verbot der betäubungslosen Enthornung. In der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) engagieren sich aus Überzeugung Menschen, die verantwortungsvolle und nachhaltige Lösungen für eine lebenswerte und gerechte Gesellschaft – besonders auch im Agrarbereich - entwickeln.

 

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ÖDP ermutigt Eltern zur Teilnahme an der Befragung

Integrierte Gesamtschule in Bad Zwischenahn ist Chance für Kinder und Familien

Martin F. DreßDer Sprecher der ÖDP-Kreisgruppe Ammerland, Martin F. Dreß, (Bad Zwischenahn) begrüßt die geplante Elternbefragung zur eventuellen Einführung der Integrierten Gesamtschule in Bad Zwischenahn. „Ich sehe darin eine große Chance – sowohl für die Kinder bzw. Jugendlichen als auch für die Familien. Zusätzlich hätte der Schulstandort Bad Zwischenahn für eine Integrierte Gesamtschule viele Vorteile. Sowohl das pädagogische Konzept als auch die Ganztagsbetreuung als echte Wahlmöglichkeit für betroffene Familien sprechen für eine ernsthafte Erwägung einer Einführung der Integrierten Gesamtschule“, ist sich Dreß sicher.
„Die betroffenen Eltern sollten unbedingt an den Informationsveranstaltungen und an der Befragung teilnehmen“.
Schulen müssen ermutigen und individuell fördern. Der Streit um das beste Schulsystem wird nie enden. Eines gilt jedoch für alle Schularten und Systeme: Jedes Kind muss ein Anrecht auf bestmögliche Förderung bekommen.
In den Ländern mit guten Schulerfolgen stehen den Lehrern und Schülern mehrere zusätzliche Helfer (Studierende, Förderlehrer, nebenamtliche Helfer, freiwillige Aktiv-Senioren etc.) an der Seite, um leistungsfähigen Schülern zusätzliche Anregungen zu vermitteln oder lernschwächere Schüler zu unterstützen.
Unabhängig vom Schulsystem wäre das auch in hiesigen Schulen sinnvoll. Deshalb treten wir für eine zweite pädagogische Kraft, als Einstieg in eine verbesserte individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler, ein.

Unterschiedliche Vorbildung in den Elternhäusern, immer häufiger auftretende Lernstörungen und soziale Probleme machen kompetenzfördernde Unterrichtsmethoden notwendig  und verlangen intensivere erzieherische Bemühungen. Das geht nur in kleineren Klassen. ÖDP-Sprecher Dreß: „Wir wünschen uns Klassenstärken von höchstens 20 Kindern bzw. Jugendlichen“.
Und: Die Integration fördern, heißt auch: Sprachbarrieren abbauen. Die ÖDP fordert frühe Bildungschancen für zweisprachige Kinder. Kinder, die in Bad Zwischenahn mit Deutsch als Fremdsprache aufwachsen, müssen früh sprachlich gefördert werden.             

Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe                       

 

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Neue Gleise - falsche Wege


Planung der Y-Trasse und Proteste der betroffenen Menschen. Erstere ist überflüssig, die Proteste sind leider notwendig, um die Realisierung dieses unsinnigen Vorhabens aufzuhalten.
Auf der einen Seite die Planer, die davon ausgehen, dass bei stetigem Wirtschaftswachstum mehr Transportaufkommen für die Bahn zu erwarten ist. Transporte von der Straße weg auf die Bahn … das ist ein Ziel der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), ein Muss zur Schonung der mehr als überstrapazierten Natur.
Auf der anderen Seite die Bürger, die im Grundsatz auch dafür sein dürften, die Umwelt zu schonen. Nur sieht die Sache immer dann ein wenig anders aus, wenn die Gleise unmittelbar am eigenen Dorf vorbei laufen sollen. Verständlich, da damit nicht nur Enteignungen und Flächenversiegelungen verbunden sind, auch die Gesundheit vieler Menschen wird durch den Bau der Y-Trasse vielfach beeinträchtigt.Y-Trasse
Wie herauskommen aus dieser Zwickmühle?
Die ÖDP ist die Partei, die dem Irrglauben an ein grenzenloses Wirtschaftswachstum schon immer testiert hat, dass eben dieser  Irrglaube Verursacher der allenthalben zu registrierenden Umweltzerstörung ist.
Wenn sich die befürwortenden Parteien unserem „Weniger ist mehr“ anschließen würden, dann dürften an der angeblichen Notwendigkeit des Neubaus von Bahnstrecken erste Zweifel auch bei den Befürwortern aufkommen.
Y-Trasse

Ein weiterer Grundgedanke der ÖDP sollte in die Überlegungen einbezogen werden: Wir befürworten „Handel auf kurzen Wegen“ und sehen keinen Sinn darin, Lebensmittel über hunderte, bei Importware über tausende von Kilometern zu transportieren; Äpfel aus Neuseeland einzuführen, ist mit dem Alten Land vor der Haustür ein kaum zu überbietender Unsinn … ökonomisch wie ökologisch.   
Allein die Berücksichtigung dieser Gedanken kann nur zu dem Schluss führen, dass ein Neubau bestenfalls den Stahllieferanten Nutzen bringen würde. Ein für Wachstumsgläubige sicherlich verlockender Gedanke.
Für die ÖDP, zu deren Grundsätzen die Aussage „Mensch vor Wirtschaft“ gehört, kann nur die Ablehnung der geplanten Trassen gelten. Über den Ausbau der bestehenden könnte man dann nachdenken, wenn belastbare Zahlen die Notwendigkeit von mehr Gleisen ergäben.

Nein zur Y-Trasse! 

 

Bilder Michael Falke

 

 

 

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TTIP: ÖDP-Sprecher Dreß über skandalöses Gutachten empört
„Wir lassen uns von den Freihandelsbefürwortern keinen Maulkorb verpassen“

Jetzt schlägt´s wirklich 13! So kommentiert der ÖDP-Sprecher für das Ammerland-Stadt Oldenburg, Martin F. Dreß, das soeben vorgelegte Gutachten des  Bundestags (siehe unten).

Das Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes besagt, dass es den Kommunen künftig verboten sein soll, über das Thema Freihandelsabkommen zu reden und die möglichen Auswirkungen im Gemeinderat bzw. Kreistag zu erörtern.

Zitat aus dem Gutachten: „Weder den Gemeinderäten noch den Kreistagen stehen Befassungs- oder Beschlusskompetenzen im Hinblick auf eine politische Erörterung oder Bewertung der geplanten Freihandelsabkommen zu.“

Anstatt die Bedenken der Mehrheit der Bürger und der Kommunen ernst zu nehmen und endlich die Geheimverhandlungen zu beenden, sollen Diskussionen darüber im Keim erstickt werden.  Das ist ein beunruhigender  Angriff  auf die Demokratie, der  jeden von uns alarmieren muss und uns alle zum Handeln aufruft.

„Wir sehen uns darin bestärkt, dass sich das sogenannte Freihandelsabkommen mehr und mehr zu einer Freihandelsdiktatur entwickelt.“
Der ÖDP-Sprecher Dreß fordert nun den SPD- Bürgermeister Dr. Schilling sowie Oldenburgs Oberbürgermeister Krogmann auf, seinen Parteikollegen in der Bundesregierung, die diese Freihandelsabkommen noch immer decken,  einen gesalzenen Protestbrief zu schreiben. Auch der parteilose Landrat Bensberg solle sich unmissverständlich gegenüber der Bundesregierung wehren.

Die Androhung, dass die Bundesregierung die Kommunen verklagen könnte, wenn der Gemeinderat bzw. Kreistag das Thema auf die nächste Tagesordnung setzt, sollte erst recht herausfordern, genau dies zu tun, so Dreß.

Vor allem das Freihandelsabkommen TISA soll den Dienstleistungsbereich neu ordnen. Dann könnten sämtliche kommunale Einrichtungen wie beispielsweise Krankenhäuser, Stadt- und Gemeindewerke und andere Einrichtungen der Daseinsvorsorge betroffen sein.

Auch die kommunalen Spitzenverbände sieht ÖDP-Mann Dreß in der Pflicht: „Die kommunalen Spitzenverbände dürfen sich diesen Maulkorb nicht gefallen lassen.“ Es sei den Kommunen erlaubt, sich mit dem Thema zu befassen, wenn es einen örtlichen Bezug gibt.         

Martin F. Dreß
Sprecher Kreisgruppe              

 

Gutachten des  Bundestags

 

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Buchner warnt vor Freihandelsabkommen

Eigentlich müssten die Menschen wegen des Freihandelsabkommens „TTIP“ und dessen Folgen auf die Barrikaden gehen. Der EU-Abgeordnete der ÖDP, Klaus Buchner, sieht große Risiken und sogar die Demokratie in Gefahr.
Die viel zitierten „Chlorhühnchen“ sind nach Darstellung von Buchner noch das geringste Übel. Viel schwerer wiege, dass Großkonzerne, sollte das Abkommen mit den USA in der Form zustande kommen, ganze Staaten verklagen könnten. Etwa auf Gewinne, die ihnen durch aus ihrer Sicht restriktive Gesetze entgangen sein könnten, wie Buchner beim ÖDP-Neujahrsempfang im „La Forchetta“ in Moosburg deutlich machte.
Auch und gerade die Kommunen könnten den AusführKlaus Buchnerungen von Buchner zufolge von den TTIP-Auswirkungen betroffen sein. Am Beispiel des Innenstadtkonzeptes der Stadt Moosburg, wonach man konkurrierende Sortimente im Gewerbegebiet weitgehend vermeiden möchte, erklärte der Referent, dass man nach TTIP-Regularien mit Klagen und empfindlichen Strafen zu rechnen habe. Das Beispiel hatte der Ortsvorsitzende Jörg Kästl ins Gespräch gebracht. Vor knapp 40 Zuhörern kündigte er in seiner Begründung an, die ÖDP in Moosburg wolle die Bürger mitnehmen und an die Entscheidungen heranbringen. Als drängende Themen nannte er den Klimaschutz und ein Radwegekonzept, das einen Beitrag zur Verkehrsvermeidung leisten soll.
Solche Entscheidungen könnten laut Buchner nach einem „Ja“ für das Freihandelsabkommen in Frage gestellt werden. Weil Großkonzerne selbst Einfluss nehmen würden auf den öffentlichen Personennahverkehr, weil sie vor fragwürdig zusammengesetzten Schiedsgerichten auf entgangene Gewinne pochen und Schadensersatz verlangen würden.
Auch in der Landwirtschaft oder beim Thema Regionalvermarktung seien hierzulande negative Auswirkungen zu erwarten im Falle von TTIP. Die amerikanischen Bauern wollten „ihre Milch und ihr Fleisch an den Mann bringen“, stellte Buchner klar. Unabhängig von EU-Standards oder Kennzeichnungspflichten.
Als eines der größten Übel im Zuge von TTIP stellte Klaus Buchner die geheimen Verhandlungen darüber dar. Selbst EU-Abgeordnete bekämen nur sehr eingeschränkt Einblick. Dagegen säßen die Lobbyisten der Konzerne mit am Verhandlungstisch. Schlimm sei auch, dass die Verträge nach angloamerikanischem Rechtsverständnis gestaltet und formuliert seien. „Mit deutschen Gesetzen, in denen steht, was erlaubt und verboten ist“, habe das nichts zu tun, sagte Buchner.
Die Aussichten für TTIP stehen indes gut. Im EU-Parlament und in der Kommission ist laut Buchner die Mehrheit klar dafür. Die Wirtschaft mache schließlich enormen Druck.

Sein Fazit lautete:

Die Bürger müssen sich wehren, sich in Unterschriftslisten eintragen, dagegen demonstrieren und „auf die Barrikaden gehen“.

 

 

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ÖDP gegen Tierversuche

Die Achtung vor dem Leben gebietet einen respektvollen Umgang mit den Tieren, unseren Mitgeschöpfen. Ein solcher Umgang schließt Quälerei und Missbrauch aus. Das in seiner Leidensfähigkeit dem Menschen nahestehende Tier hat ein Recht auf artgerechte Haltung. Intensiv- und Massentierhaltung sind ebenso wenig artgerecht wie qualvolle Tiertransporte und sollen verboten werden. Wenn dadurch Fleisch teurer würde und der Fleischkonsum zurückginge, so würde das nicht nur der menschlichen Gesundheit dienen, sondern auch dem Tier-, Klima- und Umweltschutz, sowie zur Bekämpfung des Welthungers beitragen.

 
Die ÖDP fordert das Verbot aller quälerischen und leidvollen Experimente an und mit Tieren!

(Auszug aus dem Grundsatzprogramm der ÖDP)

Die ÖDP wird von der Organisation „Ärzte gegen Tierversuche“ als Partei anerkannt, die voll und ganz gegen Tierversuche ist.
Bilder
Der Kreisverband München hier auf einer Demo gegen Tierversuche 2014.

 

 

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